Programm | Freitag, 12. Juni 2026

09:00 – 10:00 Uhr

Seminar 2:
Interaktive Dia-Klinik und Fallvorstellung

09:00 – 10:00 Uhr

Seminar 3:
Innovative Modelle aus dem ÖGD:
HIV-PrEP for all – und mehr

10:00 – 10:30 Uhr

Kaffeepause / Posterwalk A
Besuch der Industrieausstellung

10:30 – 12:00 Uhr

Vortrags-Session 3:
Liberale Sexualität – Rolle rückwärts?

10:30 – 12:00 Uhr

Vortrags-Session 4:
Sexualität im Alter: Was geht?

10:30 – 12:00 Uhr

Workshops

12:00 – 13:30 Uhr

Mittagspause & Besuch der Industrieausstellung

12:15 – 13:15 Uhr

Lunch-Symposium
HPV-Aktionsplan der NaLI

13:30 – 15:00 Uhr

Vortrags-Session 5:
Impfung gegen HPV, andere STI und Reiseimpfungen: Wünsche und Realität

13:30 – 15:00 Uhr

Seminar 4:
Update dermatologische Infektiologie: Resistenzen und andere Herausforderungen

13:30 – 15:00 Uhr

Workshops

15:00 – 15:30 Uhr

Kaffeepause  & Besuch der Industrieausstellung

15:00 – 15:30 Uhr

Mitgliederversammlung ADI-TD
Mitgliederversammlung ISDT

15:30 – 17:00 Uhr

Vortrags-Session 6:
Emerging and neglected infections

15:30 – 17:00 Uhr

Vortrags-Session 7:
Prävention sexualisierter Gewalt

15:30 – 17:00 Uhr

Workshop

17:00 – 17:30 Uhr

Kaffeepause / Posterwalk B
Besuch der Industrieausstellung

17:30 – 19:00 Uhr

Mitgliederversammlung DSTIG

ab 19:30 Uhr

Get-together

Seminar 2: Interaktive Dia-Klinik und Fallvorstellung

Chairs: K. Ghoreschi, Berlin | R. Werner, Berlin

  • „Mehr als eine Intertrigo“ – Ein dermatologischer Befund mit unerwarteter Dimension (A)
    I. Haoues, Berlin

  • 67- jähriger Mann mit pustulösem Exanthem und Balanitis (A)
    K. Quinkler, Köln

  • Syphilis-Infektionen jenseits von sexueller Aktivität: Ein Fallbericht (A)
    T. Erler, Bochum

  • Herpes genitalis als Trugbild:
    Fulminantes Fournier-Gangrän bei atypischer Erstpräsentation (A)

    L. Janusch, Berlin

  • Basalzellkarzinome auf dunkler Haut (A)
    U. Proske, Dresden

Seminar 3: Innovative Modelle aus dem ÖGD:
HIV-PrEP for all – und mehr

Chairs: J. Claass, Hamburg | A. Kühne, Dresden

  • PrEP in Deutschland
    U. Koppe, Berlin

  • PrEP im Gesundheitsamt im ländlichen Raum am Beispiel Rottweil
    H.-J. Adam, Rottweil

  • PrEP im ÖGD für Nicht-Versicherte
    T. Winkel, Berlin & J. Claass, Hamburg

  • Die humanitäre gynäkologische Sprechstunde im
    Gesundheitsamt Bielefeld (A)

    R. Speer, Bielefeld

  • Auf dem Weg zu einer gemeinsamen STI-Datengrundlage im Öffentlichen Gesundheitsdienst: Chancen und Herausforderungen einer bundesweiten Indikatorenplattform (A)
    U. Roth, Berlin

Session 3: Liberale Sexualität – Rolle rückwärts?

Chairs: S. Schädler, Berlin | E. Tuider, Kassel

  • Der „Kampfplatz Sexualität“ aus historischer Perspektive
    S. Bischoff, Bielefeld

  • Angriffe auf eine liberal-selbstbestimmte Sexualität: Roll back oder Abwehr gesellschaftlicher Realität?
    E.Tuider, Kassel

  • Orientierung im Umgang mit gegenwärtigen Angriffen auf eine liberal-selbstbestimmte Sexualität
    S. Schädler, Berlin

  • Sexuelle Gesundheit zwischen Stigma und Sichtbarkeit: Ein interdisziplinärer Ansatz zur Enttabuisierung in Medizin und Gesellschaft (A)
    S. Schuller, Bochum

  • Daten statt Dogmen – Digitale Debatten-Donnerstage zu Themen der Sexarbeit. Ein Online-Format zur Förderung sexueller Gesundheit (A)
    H. Langanke, Köln

Session 4: Sexualität im Alter: Was geht?

Chairs: P. Spornraft-Ragaller, Dresden | J. Signerski-Krieger, Rosdorf

  • Die Menopause. Was bedeutet sie und was können wir bei Beschwerden tun?
    C. Keck, Berlin

  • Erektile Dysfunktion
    S. Schellberg, Berlin

  • Sexualität im Alter aus psychosozialer Perspektive –zwischen Identität, psychischer Gesundheit und gesellschaftlichen Bildern
    T. Hoyer, Stuttgart & J. Signerski, Rosdorf

Workshop:
Wer bestimmt sexuelle Gesundheit? Junge Menschen zwischen gesellschaftlichen Einflüssen, digitalen Medien und Präventionsarbeit

J. Breuer, Köln | AG Junge DSTIG
ohne Anmeldung, keine Teilnahmegebühr

Ein Impulsbeitrag zu Medien, Sexualität und Gesundheit – Chancen und Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen (S. Richter und J. Breuer, BIÖG, Köln) zeigt anhand von praxisorientierten Methoden, wie in der Arbeit mit Jugendlichen die Förderung sexueller Gesundheit und die Förderung von Medienkompetenz zusammen gelingen können – aber auch, welche Herausforderungen in der Praxis bestehen. Im Fokus stehen dabei sowohl schulische als auch religionsdidaktische Kontexte, die mittels der Methoden von LIEBESLEBEN adressiert werden. Neben einer Vorstellung der Methoden und ihrer fachlichen Hintergründe wird gezeigt, wie aktuelle Umbrüche in der Medienlandschaft und im gesellschaftlichen Klima die Arbeit mit Jugendlichen beeinflussen und welche Spannungen dabei auftreten können. Die anschließende Paneldiskussion lädt dazu ein, Chancen hervorzuheben und zugleich künftigen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Lunch-Symposium

HPV-Aktionsplan der NaLI
(Nationale Lenkungsgruppe Impfen)

Mit freundlicher Unterstützung der MSD Sharp & Dohme GmbH

K. Hüppe, Berlin

Session 5: Impfung gegen HPV, andere STI und Reiseimpfungen: Wünsche und Realität

Chairs: A. Dalpke, Heidelberg | A. Riemer, Heidelberg

  • Impfungen gegen Chikungunya und andere reisemedizinische Entwicklungen
    T. Grünewald, Chemnitz

  • Entwicklungen zur therapeutischen HPV-Impfung
    A. Riemer, Heidelberg

  • Experimentelle mRNA und HSV-Impfungen
    A. Dalpke, Heidelberg

  • Zwischen Zugang und Akzeptanz: Was können Schulimpfprogramme in Deutschland tatsächlich zur HPV-Impfquote beitragen? (A)
    A. Takla, Berlin

  • Integrierte HPV-Präventionsstrategien innerhalb von PrEP-Programmen sind erforderlich: Ergebnisse der HAPUM-Studie (A)
    C. Füllekrug, Bochum

Seminar 4: Update dermatologische Infektiologie: Resistenzen und andere Herausforderungen

Chairs: C. Sunderkötter, Halle | M. Fabri, Jena

  • Häufige Infektionen und Antibiotic Stewardship in der Dermatologie
    J. Ehrchen, Münster
  • Neue Leitlinie Tinea
    A. Kolb-Mäurer, Würzburg
  • Skabies
    C. Sunderkötter, Halle
  • Atypische Mykobakterien
    M. Fabri, Jena

Workshop:
Fakten, Mythen und Debatten: Herausforderungen in der sexuellen Bildung

V. Schmidt-Cox, Köln | A. Mais, Hamburg
in Kooperation mit dem Runden Tisch „Sexuelle Bildung“

Ohne Anmeldung, keine Teilnahmegebühr

Der Workshop beleuchtet aktuelle Herausforderungen der Sexuellen Bildung im Spannungsfeld von Mythen, Fehlinformationen und gesellschaftlichen Debatten.
Auf Basis aktueller Studien werden verbreitete Narrative kritisch eingeordnet und evidenzbasierte Fakten gegenübergestellt. Impulse aus Forschung und Praxis bieten Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung. (Akteur*innen des „Runden Tisches Sexualaufklärung“: V. Schmidt-Cox (BIÖG), Köln; S. Goette (BIÖG), Köln;
A. Baumann (inTeam), Rostock, S. Scharmanski, (BIÖG) Köln; A. Henningsen (HAW Kiel), Kiel; A.Mais (ÄGGF), Recklinghausen; K.Wollmer (pro familia) Berlin)

 

Workshop:
Let’s talk about Sex – Praxisnaher Workshop zur Kommunikation mit Patient*innen über Sexualität,
HIV und STI

G. Jung, Berlin | A. Wunder, Frankfurt/Main
in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe

Mit Anmeldung, keine Teilnahmegebühr

Aber wie und mit welchen Fragen?
Von Anamnese bis Prävention: Im Workshop geht es darum wie Sexualität klar, (gender)sensibel und zielgerichtet angesprochen werden kann.
Neben einem Kurzinput zum aktuellen Wissensstand HIV/STIs, geht es um konkrete Tools für Gespräche auf Augenhöhe und das Überwinden von Gesprächsbarrieren.

Session 6: Emerging and neglected Infections

Chairs: E. von Stebut, Köln | J. Ehrchen, Münster

  • S. aureus-PVL-Infektionen
    A. Lindner, Berlin

  • Aufkommende virale Infektionen
    L. Bopp, Köln

  • Update Cutane Leishmaniasis
    E. von Stebut, Köln

  • Kein einheitlicher Behandlungsstandard bei Skabies: Ergebnisse einer Expert:innenbefragung (A)
    C. Zeyen, Berlin

  • Siebzehn Jahre Funkstille: Leishmaniose mit spätem Rollenwechsel (A)
    D. Hoffmann, Bonn

Session 7: Prävention sexualisierter Gewalt

Chair: K. M. Beier, Berlin

  • Universale Prävention: Ein Schulprogramm zur Prävention sexuell grenzverletzenden Verhaltens: Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie
    C. Niemann, Berlin

  • Selektive Prävention: Vulnerable Gruppen
    H. Ulrich, Berlin

  • Indikative Prävention: Fallmanagement in der STI-Praxis
    C. Cordes, Berlin

Workshop:
STI for Beginners

H. Rasokat, Köln | S. Schellberg, Berlin
ohne Anmeldung, keine Teilnahmegebühr

Sexuell übertragbare Erkrankungen sind häufig, die Rate der erfassten Erkrankungen steigt seit Jahren. Aber: Ist das diffuse Erythem wirklich eine Syphilis oder doch eine Pityriasis rosea ? Ist das Ulcus Herpes oder doch LGV ? Dieser Workshop soll in die bunte Welt der sexuell übertragbaren Erkrankungen einführen, ohne durch zu viele theoretische Daten abzuschrecken. Wir führen in die wichtigsten Erkrankungen, deren Diagnostik und Therapie ein und wir wollen einladen, einen weiteren Bereich von Sexualität schamfrei und mit Begeisterung zu entdecken.

Leistungen für Silber-Partner

  • Priorisierte Standplatzierung (Priorität 3)
  • Bevorzugter Slot für ein Satellitensymposium (Priorität 3)
  • Firmenlogo auf der Homepage health-change.de

Leistungen für Gold-Partner

  • Priorisierte Standplatzierung (Priorität 2)
  • Bevorzugter Slot für ein Satellitensymposium (Priorität 2)
  • Auslage in der Tagungsstätte
  • Firmenlogo auf der Homepage health-change.de

Leistungen für Platin-Partner

  • Priorisierte Standplatzierung (Priorität 1)
  • Bevorzugter Slot für ein Satellitensymposium (Priorität 1)
  • Werbemöglichkeit im Tagungsnewsletter
  • Auslage in der Tagungsstätte
  • Firmenlogo auf der Homepage health-change.de